Smarthomeberatung für verzweifelte

Veröffentlicht am 21. Oktober 2021 in Keine Kategorie
0 am 5. Juni 2019

Hallo Smarthomegemeinde,

ich stehe vor folgendem Problem:

Vor ein paar Monaten habe ich mit meiner Freundin ein Haus gekauft und einiges renoviert. Das zieht sich jetzt schon ein paar Monate und meine Freundin verliert gerade die Geduld mit mir. Das Thema Smarthome habe ich aber noch nicht komplett durchleuchtet/verstanden, weshalb in den Dosen teilweise nur Kabel mit WAGO-Klemmen stecken, das sollte ich schleunigst ändern, da kommt Ihr ins Spiel 😉

 

Das ist Vorbereitet:

In den Dosen sind teilweise die alten Schalter ohne Blenden von Merten und teilweise Kabel. Außerdem habe ich ein KNX-Bus Kabel an jede Stelle gelegt wo mindestens ein Schalter ist.

 

Das war der Plan:

Ich hatte einen Berater hier der mir die KNX-Technik empfahl, weshalb ich die Kabel zumindest schon mal da hingelegt habe. Vor kurzem kam dann das konkrete Angebot (insgesamt 10 Schalter dabei 3 Dimmer hier ein Server da ein Server, bei Bedarf kann ich das auch genauer sagen) und ein Preis von 5000€. Das allerdings deutlich mehr als ich auf dem Schirm hatte. Auch Stück für Stück ist da schwierig weil ein paar Schalter und ein Server (was ich halt für den Anfang brauche) schon über meine Schmerzgrenze geht. Der Plan mit dem Berater also verworfen.

 

Das soll nachher klappen:

Ich habe hier 3 Rolloschalter, ca. 8 Lichtschalter (davon 3 Dimmbar) die ich gerne Smart hätte. Heißt alles sowohl am Schalter als auch über Alexa und Smartphone schaltbar. Ggf. kann ich dabei die alten Schalter behalten oder es gibt Adapter für Merten? Oder halt irgendwas schönes 😉 Gerne auch mit der Möglichkeit das auf nem PAD schön zu visualisieren und zu erweitern mit Kameras oder Sicherheitstechnik. Auf Homematic bin ich dabei immer wieder gestoßen. Was würden die erfahrenen Smarthomeler sagen? Ich bin technisch nicht völlig unbrauchbar aber von so vielen Möglichkeiten überfordert das ich vielleicht den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe. KNX muss ich dabei nicht unbedingt nutzen, wenn es ohne billiger ist und auch stabil ist. Wenn man es Problemlos mischen kann, wäre ich aber auch dabei.

 
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0 am 6. Juni 2019

KNX geht auch günstig. Man darf nur nicht konventionell denken, sondern aus der gewohnten Klick-Klack Mentalität ausbrechen. Dann klappt es auch mit weniger Geld.

Allerdings hast du ja ein Bestandsbau somit weiß man nicht, was du da so liegen hast und womöglich wäre ein System, welches die konventionelle Elektrik etwas smarter macht besser für dich.

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0 am 7. Juni 2019

Danke für deine Meinung.

Denke ich auch. Ich habe leider an jeder Tür eine Batterie mit 4-6 Schaltern, Dimmer, Taster, Doppelschalter usw. Das hätte ich vorher ändern sollen. Alternativ könnte ich ggf. ordentliche Blenden nutzen und komme mit viel weniger Schalter aus. Die KNX-Bus Kabel habe ich ja drin aber ich müsste überall unter-Putz-Aktoren benutzen. Da blicke ich noch nicht wirklich durch wie ich das sinnvoll hinbekomme.

Vielleicht ist es einfacher/sinnvoller einfach Schalter für Schalter auszutauschen und nach und nach Smarter zu werden. Soweit ich das gesehen habe gibt es für einige Systeme Adapter für Merten. So müsste ich nicht alles auf einen Schlag machen und kann teilweise die alte Technik mit der gleichen Optik weiternutzen. Da ist Homematic noch mein favorit aber ich schaue mal was die alternativen so bieten.

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0 am 8. Juni 2019

Mit UP-Aktoren wird KNX exorbitant teuer. Diese sind eigentlich nur dafür gedacht, wenn man mal etwas vergessen hat.

 

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0 am 1. Juli 2019

Hallo Ilcoolf,

hast Du Dir schon mal digitalSTROM angesehen? Das ist ein sehr umfangreiches Smart Home System, es wird nur 230V , also normale Elektroinstallation benötigt. Da ist es auch möglich alles nach und nach zu “digitalisieren”, so wie es der Geldbeutel hergibt.

Schau Dir das System mal im Internet an, Du kannst Dich gerne bei mir melden wenn du Interesse hast, ich kenne mich damit sehr gut aus.

 

Viele Grüße,

Mario

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0 am 1. Juli 2019

Digitalstrom hat Reaktionszeiten jenseits von Gut und böse…ich würde das System keinesfalls in Erwägung ziehen, wenn man denn vorhat mehr Komfort zu generieren.

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0 am 1. Juli 2019

Hallo Mycraft,

wie kommst Du auf die Aussage dass digitalSTROM Reaktionszeiten “jenseits gut uns böse” hat? Kannst Du das mal näher erläutern? Die Reaktionszeit vom Tastendruck bis z.B. dem einschalten der Leuchten beträgt 250ms . Ansteuerung von “komfortablen” Scenarien auch 250 ms. Also wenn das langsam ist weiß ich es auch nicht. Natürlich kann digitalstrom nicht, im Gegensatz zu einem “Bussystem” mit eigener Busleitung die ganze Zeit irgendwelche Sensorwerte oder Zustände senden und empfangen, was auch völlig Sinnlos ist wie es im KNX teilweise gemacht wird. Wofür muss ein Fensterkontakt alle 5 Sekunden den Status senden und warum nicht nur bei Änderung des Zustandes?

Du kannst mich gerne mal bei mir Zuhause besuchen kommen, dann zeige ich Dir gerne wie schnell ein digitalSTROM System arbeitet und welchen Komfort man damit erreichen kann, ohne “Reaktionszeiten jenseits von Gut und Böse”.

Mich würde mal interessieren wer solche Gerüchte in welchem Zusammenhang verbreitet.

Viele Grüße,

Mario

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0 am 2. Juli 2019

Eben 250 ms da ist man ja eingeschlafen bis etwas passiert. Alles über 200ms empfindet ein Durchschnittsmensch als zu langsam und fängt dann oft an die Tasten nochmals zu drücken.

Als weiteres nachteil wäre der Preis zu nennen. Der ist ebenfalls jenseits von allem.

Aus diesen Gründe tristet Digitalstrom seit den Anfängen ein Nischendasein und ist kaum nennenswert.

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0 am 2. Juli 2019

<p style=”text-align: center;”>Hallo Mycraft,</p>
da spalten sich wohl unsere Meinungen, jedes Funk System ist langsamer. Knx ist ein busssystem mit enorm aufwendiger Verkabelung. Ebenso müssen sämtliche Leuchten, schaltbare Steckdosen etc. zur Verteilung gelegt werden. Der Planungsaufwand ist enorm. Der Schaltschrank muss für die Aktorik sehr groß Ausgelegt werden. Der Programmieraufwand ist enorm. Und wenn dann mal verputzt ist hat man ein Bestandsbau und kann nicht mehr wirklich viel ändern, somit unflexibel. Aber ist Deine Meinung. Als „Nieschenprodukt“ kann man digitalstrom schon lange nicht mehr bezeichnen. Digitalstrom wird mittlerweile auch von großen Bauträgern und Investoren eingesetzt, jenseits der 200 Wohneinheiten. Es ist ein offenes, sehr flexibles System mit der Möglichkeit, gerade im Wohnbau enorm viele Geräte einzubinden.

Was den Preis angeht, ist es natürlich nicht vergleichbar mit Homematik oder günstigen Insellösungen wie Magenta etc. Aber das ist KNX auch nicht. Eine wirklich intelligente Installation mit digitalstrom anstatt knx ist bedeutend günstiger als eine KNX.

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0 am 5. Juli 2019

Knx ist ein busssystem mit enorm aufwendiger Verkabelung.

Nur wenn man es nicht verstanden hat und nur sehr oberflächliche Kenntnisse hat.

Ebenso müssen sämtliche Leuchten, schaltbare Steckdosen etc. zur Verteilung gelegt werden.

Das macht man heutzutage sowieso schon auch bei der konventionellen Vorgehen. Lichtstromkreise werden in der Regel von den Steckdosen getrennt (nicht selten Zimmerweise) Klemmdosen gehören der Vergangenheit an usw. Der Sprung von “üblicher” Verkabelung zu KNX ist nicht mehr so groß wie er vor 15-20 Jahren mal war.

Der Schaltschrank muss für die Aktorik sehr groß Ausgelegt werden.

Nicht sehr groß sondern nur etwa doppelt so groß wie üblich. Aber es gehen auch z.B. kleinere Verteiler etagenweise oderoderoder. Man ist in dieser Beziehung sehr flexibel.

Der Planungsaufwand ist enorm.

Eigentlich ist die Planung einfacher als bei konventioneller Vorgehensweise und späterer Aufrüstung z.B. eben durch digitalSTROM. Weil man sich keine Gedanken darüber machen muss wie was geschaltet wird. Da man einfach nur Kabel von A nach B hat und diese dann jederzeit so klemmen kann wie es benötigt wird.

Der Programmieraufwand ist enorm.

Auch hier: Nur wenn man es nicht verstanden hat und nur sehr oberflächliche Kenntnisse hat.

Und wenn dann mal verputzt ist hat man ein Bestandsbau und kann nicht mehr wirklich viel ändern, somit unflexibel.

Da bist du auf dem Holzweg…die Flexibilität im KNX ist nahezu grenzenlos. Da jedes Gerät und praktisch jedes andere Protokoll in das System eingebunden werden kann, dabei ein Tausch von Geräten gegen neuere Varianten mit erweiterten Möglichkeiten innerhalb weniger Minuten zu bewerkstelligen ist. Ohne Wände aufzureißen.

Eine wirklich intelligente Installation mit digitalstrom anstatt knx ist bedeutend günstiger als eine KNX.

Ach komm das wird doch langsam lächerlich. Noch nie war digitalSTROM günstiger als KNX, wenn man die Gesamtfunktionalität und eben wirklich intelligente Installationen betrachtet. Aber auch runtergebrochen auf die kleinste Einheit ist digitalSTROM dem KNX unterlegen. 1x Klemme M kostet ~72 Euro. Damit kannst du eine Leuchte Schalten/Dimmen im KNX kostet dich ein Dimmkanal mit den selben Funktionen 65 Euro. Soll nur geschaltet werden landen wir bei 20 Euro je Leuchte. Also was sollen die Märchen?

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0 am 5. Juli 2019

Ist schon lustig euch beide (Mycraft + Mario1978)  hier zu verfolgen…

Ich könnte jetzt auch meinen Senf dazu geben – lasse es aber, da ihr ja sowieso nur das als sinnvolle Lösung akzeptiert (die ihr wahrscheinlich selbst nutzt), was ihr so standhaft verteidigt.

Ob knx, digitalstrom oder bosch, homematic, homekit oder sonstwas – alles hat seine Berechtigung, Sinn und Zweck – deshalb wird es auch gekauft.

Die Frage ist halt meist nicht, was ist besser oder günstiger/teurer sondern schlicht:
was funktioniert, ist schnell umsetzbar, einfach erweiterbar, selbst mit geringen Kenntnissen programmierbar und den Preis wert den man verfügbar hat.

… und llcoolf: wenn do schon einiges für knx vorbereitet hast, na dann mach es doch einfach erstmal mit diesem System.

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