Neubau mit Raffstores – homaticIP, Bosch, Merten oder etwas andere?

Veröffentlicht am 15. Oktober 2020 in Smart Home allgemein
3 am 13. Oktober 2020

Hallo,

 

wir bauen ein Haus und hätten gerne folgende smarte Elemente:

    • Fussbodenheizung
  • Rolladen
  • Raffstores

Nach meinen bisherigen Recherchen würde ich wohl am liebsten das Bosch System wählen, da es die Daten nicht in der Cloud speichert. Leider gibt es dort derzeit keinen Aktor für Raffstores.

Mein Elektriker empfiehlt Merten und würde auch nur dies verbauen – da habe ich aber nicht viele Infos zu gefunden und es scheint deutlich teurer.

 

Gegen Homatic spricht für mich, dass es eine Latenz hat (also die Zeit zwischen Schalten drücken und Aktion), diese soll bei Bosch nicht so groß sein.

Gibt es noch weitere Systeme, die man betrachten sollte und welches würdet ihr wählen?

 

Mein derzeitiger Plan ist: Das Haus komplett ohne smart Home bauen und dann nachrüsten, sobald es Bosch Raffstore Aktoren gibt. Ich möchte nicht das ganze Haus verkabeln…

 
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0 am 14. Oktober 2020

Fußbodenheizung:
Homematic mit der CCU2 oder 3 oder über Raspberry
(hab ich auch, nur für Thermostate -> Latenz ist 2 Sek und bei Heizung eh wurst)

Rolladen + Raffstores:
Rademacher DuoFern (mit Homepilot)

… oder Bosch für fast alles (auch sehr gute Wahl)

… oder vieles „wired“ mit KNX oder Homematic (zumindest für Rollo und Stores) und den Rest dann später „wireless”

… und dann alles über Homebridge oder ioBroker bringen (laufen auf einem Raspberry) um das ganze dann elegant über Homekit/Siri (und/oder Alexa) zu steuern (auf allen Apple Devices auch Macs). Ist dann zwar doch über eine Cloud, aber zumindest eine der sichersten Cloud’s!
Zumindest funktioniert so auch der externe Zugriff von unterwegs excellent.

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0 am 15. Oktober 2020

Hallo,

vielen Dank für deine Antwort. 

Das Homematic System speichert ja alle Daten in der Cloud. Gibt es kein anderes System als Bosch, das die Daten lokal im Haus speichert und trotzdem wireless Aktoren bietet?

Und generell bin ich mir unsicher ob ich bei einem Neubau Kabel verlegen lassen soll oder die kabellosen Varienten nehmen soll. Kabellos schein mir viel günstiger und auch ausgereift genug, sodass die Mehrkosten für die ganzen Kabel nicht gerechtfertigt zu sien scheinnen…

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0 am 15. Oktober 2020

Wenn du HomematicIP meist dann schon. Ich rede aber von Homematic (ursprüngliches System). Damit kann man dann sowohl Homematic als auch HomematicIP Devices betreiben. Man brauch halt nur eine CCU2 oder 3 oder RPI – wie schon geschrieben. Dann werden alle Daten intern abgelegt – nix geht raus. ABER: externer Zugriff geht dann nur mit Extrakosten.

Deshalb betreibe ich es (eingebunden) über Homebridge. Da klappt es dann über die sichere iCloud von Apple mit dem externen Zugriff auf alle eingebundenen HM-Geräte.

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