Haussanierung: Welches Smart Home System?

Veröffentlicht am 25. Oktober 2021 in Keine Kategorie
0 am 13. März 2019

Hi.

 

Ich bin der Thomas, bin neu hier. Ich lese zwar schon einige zeit hin und wieder mal mit und da man hier gut miteinander umgeht und tolle Antworten dabei sind habe ich mich einfach mal angemeldet. Ich bin zwar gelernter Elektriker, allerdings ist das schon 20 Jahre her und ich arbeite nicht mehr auf diesem Beruf. Bin also nicht mehr wirklich informiert, was die Moderne Technik angeht…

 

Ich renoviere bald ein Haus (Meine Eltern gehen aus dem Haus und beziehen eine Wohnung.)

Das Haus ist 50 Jahre alt und technisch noch auf diesem Stand. Ich muss also ALLES neu machen (Wasser, Elektrik, Heizung)

Ich würde gerne eine Smart Home Steuerung integrieren, denn die Zeiten, dass man mit dem Lichtschalter eine Birne ein und ausschaltet sind vorbei 🙂

 

Was ich gerne hätte:

Eine zentrale Steuereinheit, die ich zentral über ein Tablet (Touch Screen) steuern kann und ich von unterwegs aus mit der entsprechenden App darauf zugreifen kann.

 

Ich würde gerne LED Bänder (RGB und RGBW) steuern, geräte an uns ausschalten, Beleuchtung Szenarien erstellen, Licht in Räumen einschalten/Ausschalten/Dimmen (Mit klassischem Schalter/Dimmer und vom Handy/Tablet aus), ROlladensteuerung sollte die Smart home erledigen, wobei ich dann neben dem Fenster auch gerne Knöpfe zum “manuellen betätigen”

Für Später noch eventuell solche Späße, dass das Smart Home ermittelt wie stark der Wind geht und dann selbstständig die elektrische Markise einfährt, bei Regen die elektrischen Dachfenster schließt usw…

 

Im Schlafzimmer und im Wohnzimmer werden Klima Splitgeräte installiert, welcher Hersteller ist noch nicht festgelegt. Auch wenn diese dann gesteuert werden kann wäre super.

Damit ich zum Beispiel im Tablet 21 Grad einstelle und die Smart Home Zentrale macht dann die richtige Aktion (Heizen/Kühlen)

 

Generell ist das KNX System eine gute Sache, allerdings ist es mir irgendwie zu altbacken, denn so wirkliche Fernzugriffe sind hier nur bedingt möglich.

 

Kann mir jemand ein System empfehlen, was ich mir näher ansehen soll, was also meinem Wünschen gerecht wird?

Was mir auch noch wichtig ist…  Ich möchte, dass das System zukunftssicher ist. Ich habe gesehen, im Hornbach Baumark gibt es nun auch ein eigenes System. Wenn dies allerdings dann irgendwann nicht mehr angeboten wird, und ich dann irgendwann mal mein Smart Home erweitern möchte, dann bekomme ich keine Teile mehr. Also wäre am besten ein. System, was mit mehreren Geräten Herstellerübergreifend zurecht kommt.

Auch sollte die Verkabelung universell sein, sodass ich das System in 20 Jahren durch ein anderes ersetzen kann (Falls es dieses dann nicht mehr gibt) und nicht alles wieder aufklopfen muss.

wenn ich z.B. für KNX verkable, dann lege ich ein Kabel vom Verbraucher in den Schaltschrank, an den entsprechenden Aktor. Vom Lichtschalter geht ja nur eine Bus Leitung weg. Das heißt dann: Ein mal KNX; immer KNX…

 

 

Was würdet ihr mir empfehlen, was ich mir anschauen sollte? Die Renovierung ist erst nächstes Jahr, ich habe also noch etwas Zeit zum Planen 😉

Beste Grüße

 

Thomas

 
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0 am 13. März 2019

Hallo Thomas,

willkommen im Forum! Vielleicht kannst Du noch kurz schreiben, welches Budget Du für das Smart Home eingeplant hast?

wenn ich z.B. für KNX verkable, dann lege ich ein Kabel vom Verbraucher in den Schaltschrank, an den entsprechenden Aktor. Vom Lichtschalter geht ja nur eine Bus Leitung weg. Das heißt dann: Ein mal KNX; immer KNX…

Wenn Du das vermeiden möchtest, bleibt aus meiner Sicht (ich lasse mich aber gerne korrigieren falls ich damit falsch liege) nur ein funkbasiertes System, z.B. auf Basis von Z-Wave,, übrig.

Oder hat jemand eine andere Idee? Ggfs Digitalstrom? Oder würde es damit die gleiche Abhängigkeit geben wie bei KNX?

Viele Grüße

Dahousecat

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0 am 13. März 2019

Ich möchte, dass das System zukunftssicher ist.

ich Beschäftigen mich alle paar Jahre mal wieder mit Smart-Home-Visionen und werde es auch dieses Jahr wieder aufgeben.

alles was ich über Smart-Home Technik gelernt habe ist das “Zukunftssicher” heißt, dass es leicht raus zu sein sein muss …

denn die Zeiten, dass man mit dem Lichtschalter eine Birne ein und ausschaltet sind vorbei

das sehe ich ganz und gar nicht so … ohne Schalter an der Wand kann ICH mir ein System nicht vorstellen. ICH will nicht von einem Smartphone abhängig sein … ich möchte auch noch mit 95 Jahre Licht anschalten können … und 2 Jährige Kinder sollten das auch können … das System muss auch ganz ohne Wartung oder Updates funktionieren können

wenn du jedes Kabel herausreißen kannst, dann legen viele, viel, viel große Leerrohre.

und denke daran, es kommen immer noch “irgendwo” 20 Steckdosen dazu …

für mich muss sei System vor allem Hersteller-Übergreifend und Kabellos sein, es muss den Komfort erhöhen ohne auf vorhandenes zu verzichten … und ohne Batterien arbeiten = überall mit 230V

… ich habe da nix gefunden … alle 5 Jahre wieder …

viel Spaß bei der suche und berichte uns

 

 

 

 

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0 am 13. März 2019

Erst mal danke für eure Antworten:

Vielleicht kannst Du noch kurz schreiben, welches Budget Du für das Smart Home eingeplant hast?

Hier habe ich absichtlich nichts dazu geschrieben, da ich es nicht weiß. Ich würde mich über die einzelnen Systeme informieren und entscheiden, was für mich in Frage kommen würde. Dann würde ich mir was zusammenstellen und kalkulieren, ob ich den Posten unterbringe oder nicht.

für mich muss sei System vor allem Hersteller-Übergreifend und Kabellos sein, es muss den Komfort erhöhen ohne auf vorhandenes zu verzichten … und ohne Batterien arbeiten = überall mit 230V

Genau so etwas der Art suche ich auch! Was ich auf jeden Fall doof finde, dass es im Moment sooo viele verschiedenen Systeme gibt und ich hier absolut Gefahr laufe, dass in 5 oder 10 Jahren (was ja leider viel zu schnell umgeht) dann keine Komponente mehr verfügbar sind, falls was kaputt geht oder falls ich erweitern möchte.

Ich war geschäftlich schon in Dubai im Hotel, da wird das ganze Zimmer ENTWEDER über konventionelle Schalter gesteuert, ODER über das im Flur sich befindliche Tablet(Ähnliche Gerät). Leider konnte ich nirgendwo Hinweise auf den Hersteller bzw. auf das System finden.

Gerne dürfen es auch Touch Schalter sein, aber ich möchte halt noch “irgendwas” in der Wand haben zum bedienen, falls gerade kein handy zur Hand.

Wie machen das denn die Profi Firmen? Weile Systeme verbauen die denn? Ich habe mal mit einem Bauleiter geredet, der meinte, hier wird das Gira Homeserver verwendet, welcher ja aber wieder auf KNX Basis ist.

Ich habe halt angst, dass von KNX so langsam das Ende erreicht ist, denn zu meiner Lehrzeit war das schon gut im Markt etabliert und verändert hat sich nicht viel, meines Wissens beträgt die Bus Geschwindigkeit 9600 Baud, was mit den alten RS232 Schnittstellen an alten PC´s vergleichbar ist.

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0 am 13. März 2019

Hier habe ich absichtlich nichts dazu geschrieben, da ich es nicht weiß. Ich würde mich über die einzelnen Systeme informieren und entscheiden, was für mich in Frage kommen würde. Dann würde ich mir was zusammenstellen und kalkulieren, ob ich den Posten unterbringe oder nicht.

so macht es keinen Sinn (glaube ich)

willst du 5.000 – 10.000 oder 50.000 € ausgeben können … also auch alles selber machen, oder machen lassen … auch mir Wartung … willst du dich alle paar Wochen mit Update herum ärgern oder dafür eine Firma nehmen … das solltest du schon “wissen” …

wenn du sagt “Geld spiel keine Rolle wie z.B.  in Dubai, dann kannst du das System auch alle 2 Jahre für 50.000 neu machen lassen, wenn du gerade 3 Wochen Kreuzfahrt machst …

Gefahr laufe, dass in 5 oder 10 Jahren dann keine Komponente mehr verfügbar sind

ich denke bei einem Haus reden wir von 50 Jahren … was ich heute Einbaue will ICH nicht mehr ersetzen müssen … das ist ja dann nicht  mal einen Lichtschalter wechseln …

KNX… der Bus sich sicher nicht  das Problem für einen Lichtschalter … die Frage ist was du unter Smart verstehst ? …

willst du damit auch deinen Fernseher steuern ?

Spracherkennung ?

Videoüberwachung ?

Almanlage ?

Steuerung der Fotovoltaik Anlage ?

Waschmaschiene Arbeite nur wenn der Stom Billig ist ?

Heizung ?

Raumthermostate ?

Gartenbewässerung ?

Sauna ?

usw … usw …

oder nur mal Licht ausschalten, wenn du nicht  zu Hause bist …

 

 

 

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0 am 14. März 2019

Eine zentrale Steuereinheit, die ich zentral über ein Tablet (Touch Screen) steuern kann und ich von unterwegs aus mit der entsprechenden App darauf zugreifen kann.

Warum sich selber Steine in den Weg legen?

Generell ist das KNX System eine gute Sache, allerdings ist es mir irgendwie zu altbacken, denn so wirkliche Fernzugriffe sind hier nur bedingt möglich.

Hmm an der Aussage merkt man, dass du vor 20 Jahren KNX wahrscheinlich in der Ausbildung gehabt hast und danach nie wieder. Seitdem hat es sich gewaltig weiterentwickelt. Fernzugriffe sind ein alter Hut und gerade im KNX z.B. ohne Herstellerzwang zu einer Cloud problemlos möglich.

Kann mir jemand ein System empfehlen, was ich mir näher ansehen soll, was also meinem Wünschen gerecht wird?

Du hast es selbst gesagt KNX würde am besten passen und du kannst es dann wirklich frei nach eigenen wünschen jederzeit erweitern und konfigurieren.

Was mir auch noch wichtig ist… Ich möchte, dass das System zukunftssicher ist. Ich habe gesehen, im Hornbach Baumark gibt es nun auch ein eigenes System. Wenn dies allerdings dann irgendwann nicht mehr angeboten wird, und ich dann irgendwann mal mein Smart Home erweitern möchte, dann bekomme ich keine Teile mehr. Also wäre am besten ein. System, was mit mehreren Geräten Herstellerübergreifend zurecht kommt.

Hornbach und zukunftssicher in einem Satz ist schon ne Nummer. 😉 Wenn der einzige Hersteller nicht mehr mitmachen will, oder nicht den Bedingungen von Hornbach entspricht ist der Ofen aus. Mit KNX hast du über 450 Hersteller im Boot(Tendenz: steigend). Da wird es immer jemanden geben wer Geräte entwickelt und vertreibt.

wenn ich z.B. für KNX verkable, dann lege ich ein Kabel vom Verbraucher in den Schaltschrank, an den entsprechenden Aktor. Vom Lichtschalter geht ja nur eine Bus Leitung weg. Das heißt dann: Ein mal KNX; immer KNX…

Auch hier bist du auf dem Stand von vor 20 Jahren. Heutzutage kann man KNX als Backbone nutzen und oben drauf alles mögliche “draufschalten”. DALI, DMX, 1-Wire, IoT, Alexa, Homekit, Siri, Google, Netatmo, Modbus, EnOcean, SONOS, hue z-wave, zigbee, und diverse andere Protokolle und Systeme lassen sich über KNX bideriktional steuern und abfragen.

Somit heißt es eigentlich heutzutage: Einmal KNX = alles was es gibt.

Wenn Du das vermeiden möchtest, bleibt aus meiner Sicht (ich lasse mich aber gerne korrigieren falls ich damit falsch liege) nur ein funkbasiertes System, z.B. auf Basis von Z-Wave,, übrig.

Oder hat jemand eine andere Idee? Ggfs Digitalstrom? Oder würde es damit die gleiche Abhängigkeit geben wie bei KNX?

KNX ist von nichts und niemand abhängig. Es ist ein offenes System und man kann damit alles machen was einem in den Sinn kommt.

Z-Wave geht eigentlich den Weg den KNX beschritten hat nur eben nicht mit Kabel und ist eben eher für Nachrüstung gedacht.

Digitalstrom? Gibt es die noch? Aufgrund der diversen Nachteile würde ich das nicht mal in Erwägung ziehen. (übrigens auch eher ein System für Nachrüstung)

Ich habe halt angst, dass von KNX so langsam das Ende erreicht ist, denn zu meiner Lehrzeit war das schon gut im Markt etabliert und verändert hat sich nicht viel, meines Wissens beträgt die Bus Geschwindigkeit 9600 Baud, was mit den alten RS232 Schnittstellen an alten PC´s vergleichbar ist.

Der Zug nimmt erst Fahrt auf, denn durch das Zeitalter der Smartphones kann das System überhaupt erst die Stärken ausspielen.

Zum übertragen von wenigen Bytes benötigt man übrigens keine Datenautobahn. Und die Steuersignale für Licht an/aus Farbe x/y oder eine Klimatisierung von Räumen sind nur wenige Bytes.

willst du damit auch deinen Fernseher steuern ?

Spracherkennung ?

Videoüberwachung ?

Almanlage ?

Steuerung der Fotovoltaik Anlage ?

Waschmaschiene Arbeite nur wenn der Stom Billig ist ?

Heizung ?

Raumthermostate ?

Gartenbewässerung ?

Sauna ?

usw … usw …

Alles im KNX Alltag…sprich nichts außergewöhnliches und erst ab ungefähr dem Funktionsumfang fängt es erst an richtig interessant und smart zu werden.

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0 am 17. März 2019

Warum sich selber Steine in den Weg legen?

sehe ich genauso .. daher will ich ja keine Apps oder Tabletts sondern klassische Schalter

Cloud

Diskussionslos … so was geht gar nciht !

Da wird es immer jemanden geben wer Geräte entwickelt und vertreibt.

das ist die Frage was man(n) unter Zukunftssicher verstehet

und diverse andere Protokolle und Systeme lassen sich über KNX bideriktional steuern und abfragen.

dennoch nur mit Zentrale und nur mit Kabel

Z-Wave geht eigentlich den Weg den KNX beschritten hat nur eben nicht mit Kabel und ist eben eher für Nachrüstung gedacht.

klingt wesentlich sinnvoller …

Alles im KNX Alltag…sprich nichts außergewöhnliches und erst ab ungefähr dem Funktionsumfang fängt es erst an richtig interessant und smart zu werden.

wenn ich das (hier) immer so lesen habe ich das Gefühl als wenn “Smart” ein Selbstzweck  ist

für mich ist Smart an sich kein “Ziel” sondern ein notwendiges Übel um Vorstellungen vom Komfort realisieren zu können …

 

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0 am 18. März 2019

sehe ich genauso .. daher will ich ja keine Apps oder Tabletts sondern klassische Schalter

Mit KNX hat man die freie Auswahl, wie man es aufbaut ist dem Benutzer überlassen. Mit klassischen Schaltern oder ohne. Mit Tablets, Apps oder ohne und natürlich gehen auch die unterschiedlichsten Mischformen. Die grenzen liegen nur im Kopf und Portemonnaie.

das ist die Frage was man(n) unter Zukunftssicher versteht

Ich verstehe darunter eine ständige Weiterentwicklung und Anpassung an die neuen Technologien. Dabei gleichzeitig eine Erweiterung des Angebots an kompatiblen Geräten und Funktionen. So der Fall bei KNX von Anfang an. Natürlich auch hier nicht ohne Hindernisse und Fehlentscheidungen.

dennoch nur mit Zentrale und nur mit Kabel

Du hast das Konzept anscheinend immer noch nicht verstanden. Zentralen sind im KNX nicht notwendig es ist ein dezentrales und offenes System, welches eben auch diverse Funkprotokolle unterstützt wenn es sein muss.

In allen anderen “Smarthomesystemen” benötigt man dagegen immer eine Zentrale.

klingt wesentlich sinnvoller …

Kommt darauf an wie man die Sache betrachtet. Funk hat überall die gleichen Probleme, ab einer gewissen Größe(Teilnehmeranzahl) und mit gewissen Materialien(z.B. Stahlbeton) sinkt die Zuverlässigkeit. Mit Kabeln kommt man im EFH nur selten an Grenzen.

Und natürlich ist vieles mit Funk nur als Aufputzgerät/Zwischenstecker erhältlich hier leidet die Optik.

wenn ich das (hier) immer so lesen habe ich das Gefühl als wenn “Smart” ein Selbstzweck ist

für mich ist Smart an sich kein “Ziel” sondern ein notwendiges Übel um Vorstellungen vom Komfort realisieren zu können …

Das kommt darauf an wie man “smart” definiert. Schaltbare Steckdosen und bunte Lichter, oder ein Motorschloss in der Tür, sind meiner Auffassung nach nicht etwas was man als Smart bezeichnen kann. Vor allem nicht, wenn diese nebeneinander ihr Dasein tristen und nicht miteinander agieren.

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0 am 18. März 2019

Hi,

schau dir doch mal das Zipatile von Zipato an.

Damit kannst du ZigBee und Z-Wave Geräte ansteuern und natürlich auch KNX Geräte über ein KNPIP Gateway.
Regeln lassen sich einfach über Drop&Drop erstellen und man kommt sehr schnell rein.

Gruß Helle

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