Hat KNX noch eine Zukunft?

Veröffentlicht am 4. Dezember 2021 in Keine Kategorie
0 am 6. Dezember 2018

Hallo zusammen,

früher hieß es immer, der große Vorteil von KNX ist die Zukunftssicherheit. Mittlerweile zeichnet sich aber meiner Meinung nach klar ab, dass letztendlich der Smarthome-Markt von Amazon (Alexa), Google und Apple (HomeKit) dominiert werden wird. Alexa bietet ja schon heute zahlreiche Smarthome-Funktionen und Amazon entwickelt ja fleissig weiter. Hinzu kommen die ganzen Systeme wie Homematic, Devolo und Telekom Smarthome für diejenigen, denen die Smarthome-Features von Alexa nicht ausreichen. Wenn ich das richtig sehe gibt es wenig Funktionen, die mit KNX realisierbar sind und bei Homematic oder ähnlichen Systemen nicht möglich sind.

Wie seht Ihr das: Hat KNX überhaupt noch eine Zukunft?

Viele Grüße

Gerhardt

 
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0 am 6. Dezember 2018

Hallo Gerhardt,

Wie seht Ihr das: Hat KNX überhaupt noch eine Zukunft?

meiner Meinung nach nicht, da die von Dir genannten Konkurrenzsysteme wesentlich günstiger sind (wir sprechen hier von einem Bruchteil der Kosten!) und ähnlich viele, teilweise sogar noch mehr Funktionen bieten als KNX.

Grüße

Lias

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0 am 6. Dezember 2018

Naja, ich würde jetzt nicht pauschal sagen, dass KNX keine Zukunft mehr hat. Aber Alexa und Co. werden ganz klar den Massenmarkt erobern, während KNX aus meiner Sicht eher nicht für die breite Masse interessant ist, allein schon aufgrund der hohen Kosten.

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0 am 6. Dezember 2018

KNX hat meiner Meinung nach keine Zukunft mehr. Einfach mal auf die Entwicklungen bei Alexa schauen, aktuell z.B. im Alexa Blog:

New Alexa Smart Home Developer Tools Enable Seamless Voice Control of Any Device and Any Feature – New Toggle, Mode, and Range Capabilities are Generally Available in the Smart Home Skill API

VG

Tim

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0 am 6. Dezember 2018

KNX ist einfach zu teuer für den Massenmarkt und was die Sprachsteuerung angeht ist Alexa halt unglaublich weit vorne. Ist KNX eigentlich mit Alexa kompatibel?

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0 am 19. Dezember 2018

Ein großer Vorteil von Smarthome ist, das man i.d.R. ohne spezifische, teure Handwerker auskommt. Eine Installation von KNX ist dem Handwerk überlassen. Außerdem kann man bei Smarthome von allen Neuentwicklungen partipizieren. Wenn ich einmal KNX in meinem Haus verbaut habe, komme ich davon nichts so schnell los.

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0 am 23. Januar 2019

Ich muss euch leider enttäuschen KNX ist nicht auf dem Entwicklungsstand der 90iger stehengeblieben. Es wird ständig weiterentwickelt, da praktisch jeder Hersteller an Bord ist und wenn es sich nur um 1-2 Geräte handelt. Täglich kommen neue KNX-Fähige Geräte und Bausteine auf den Markt. Und die Mär von teuer ist ein Überbleibsel aus grauer Vorzeit. Vergleicht man Äpfel mit Äpfel merkt man ganz schnell, dass KNX sich zwar im oberen Bereich aufhält, aber runtergebrochen auf die einzelnen Funktionen und Möglichkeiten, nicht wirklich teuerer wird.

An der Zukunftssicherheit hat sich nichts geändert und auch Alexa, Google, Apple und Co wurden schon kurz nach der Markteinführung durch mehrere Hersteller und auch Bastler in die KNX-Welt eingeführt.

Soll heißen mit wenigen Handgriffen lässt sich ein modernes(oder auch ein betuchtes) KNX Haus z.B. mit Alexa etc. ausstatten und steuern. Man bekommt halt einfach so mehr Funktionen und muss nicht auch noch kompatible Geräte dazukaufen, wie es sonst der Fall ist.

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0 am 23. Januar 2019

Aber vielleicht die entscheidenen 3 Fragen:

– SmartHome ist ja nicht nur Alexa, sondern auch Heizungssteuerung, Philips Hue, Netatmo, Ring, Smartcams, Mähroboter usw.. Wie kann ich den dort die Integration vornehmen und an der Weiterentwicklung teilhaben.

– Kann alles per plug and play, ohne elektrische Fachkenntnisse installiert werden ?

– Wenn ich mein Haus/Wohnung verkaufe, kann ich dann alles mitnehmen ?

 

 

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0 am 23. Januar 2019

– SmartHome ist ja nicht nur Alexa, sondern auch Heizungssteuerung, Philips Hue, Netatmo, Ring, Smartcams, Mähroboter usw.. Wie kann ich den dort die Integration vornehmen und an der Weiterentwicklung teilhaben.

Eben, es ist nicht nur Apple, Google, und Co. In dem Teich schwimmen noch mind. 300 weitere Fische.

Die Integration funktioniert so wie das der Hersteller des Produkts vorgesehen hat. Das ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Hier über Skills, da über Bindings, IFTTT und nicht zuletzt über IP und haufenweise Gateways für jeden erdenklichen Zweck.

– Kann alles per plug and play, ohne elektrische Fachkenntnisse installiert werden ?

Hier kommt es darauf an was genau installiert werden soll. Wenn es nur um die out-of-box Lösungen a lá Hue geht, dann natürlich man verbinden die beiden Welten KNX<>Hue einfach miteinander und los gehts.

– Wenn ich mein Haus/Wohnung verkaufe, kann ich dann alles mitnehmen ?

Warum sollte man den Unsinn machen? Ein eingebautes Automatisierungssystem steigert den Wert der Immobilie und man kann in der Regel dann mehr Geld verlangen als man eingesetzt hat. Vor allem in Hinblick auf den Run auf Smarthomes und, welcher noch ne Weile andauern wird.

Im neuen Haus baut/kauft man sich einfach auch wieder neue Komponenten.

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0 am 23. Januar 2019

Ich bezweifle, dass ich eine KNX Installation alleine (ohne Fachfirma) durchführen kann. Smarthome habe ich allerdings mit über 70 Geräten selber installiert und eingerichtet. Weiterhin sind schon Spezialkenntnis erforderlich um Bindings, IFTTT , IP oder haufenweise Gateways anzuschließen. Es sind zwar auch in der SmartHome Community Bastler unterwegs, aber ich würde diese auf unter 2 % schätzen.

Wenn du dich aber so gut auskennst, was würde denn – nur von den Personalkosten – eine KNX Installation für ein normales 1 Einfamilienangebot mit ungefähr 130 qm heute kosten. Vor 5 Jahren hatte ich dieses mal angefragt. Je nach Ausbaustufe lagen die Angebote für diesen Teil bei 5 bis 10000 Euro.

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0 am 23. Januar 2019

Ich bezweifle, dass ich eine KNX Installation alleine (ohne Fachfirma) durchführen kann.

Die meisten technisch interessierten bekommen das ganz gut hin, nach etwas Lektüre und nachdem ein Grundverständnis da ist. Natürlich aber nur die Niederspannungsseite und die Programmierung. Wenn es um die Sachen im Schaltschrank geht, da sollte schon der Elektriker ran.

Smarthome habe ich allerdings mit über 70 Geräten selber installiert und eingerichtet.

Bitte sprich nicht nur von “smarthome” Erstens kling es mehr als komisch “Smarthome habe ich selbst installiert”, ausserdem ist der Begriff Smarthome nicht geschützt, so das sich darunter alles verbergen kann.

Nenne doch bitte die Dinge beim Namen und sag einfach “innogy smarthome”.

Übrigens da wo sich innogy gerade befindet sprich Bildung einer Allianz mit anderen Herstellern um zusammen Ihre Produkte auf eine gemeinsame Basis zu bringen und somit mehr Kunden für sich zu gewinnen. Da war KNX 1996 und seitdem hat sich viel getan.

Spezialkenntnis erforderlich um Bindings, IFTTT , IP oder haufenweise Gateways anzuschließen.

Hmm nicht wirklich, das machst du ja bei innogy auch indem du neue Geräte hinzufügst, welche mit verschiedenen Protokollen arbeiten. Es ist im Prinzip dasselbe.

Es sind zwar auch in der SmartHome Community Bastler unterwegs, aber ich würde diese auf unter 2 % schätzen.

Also wenn ich mir das so ansehe sind eigentlich nur Bastler unterwegs. Wer sich für Alexa und Co entscheidet kann eigentlich nur ein Bastler sein. Denn im Prinzip ist es nur ein Lautsprecher mit Internetanschluss. Alles andere muss man dazubasteln, damit daraus mehr wird.

Was würde denn – nur von den Personalkosten – eine KNX Installation für ein normales 1 Einfamilienangebot mit ungefähr 130 qm heute kosten. Vor 5 Jahren hatte ich dieses mal angefragt. Je nach Ausbaustufe lagen die Angebote für diesen Teil bei 5 bis 10000 Euro.

Hier kommt es auf deine Wünsche und Möglichkeiten an. Es ist wie bei innogy willst du mehr zahlst du mehr. Je nachdem wie umfangreich an Funktionen das Haus sein soll kann man ab etwa 1000 Euro anfangen. Nach oben gibt es keine Grenze.

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