Enocean und jetzt?

Veröffentlicht am 5. Februar 2020 in Smart Home Systeme
20 am 4. Februar 2020

Hallo Zusammen,

in unserem Neubau habe ich mich für das System unseres Heizungsherstellers (Kermi) entschieden und verbaue daher aktuell Enocean Bauteile (lässt sich jetzt nicht mehr ändern, da die Bauteile schon lange zuhause liegen). An sich gefällt mir das Enocean Protokoll auch sehr gut, allerdings kamen jetzt, weil ich mich ein bisschen in das Smart Home Thema eingelesen und vieles bei Instagram und Pinterest gesehen habe, zum Beispiel noch IKEA tradfri über Phillips Hue und eine Doorbird dazu. Außerdem gibts schon ein SONOS system. Jetzt stellt sich mir aber die Frage, wie kriege ich das jetzt alles unter einen Hut. Geplant ist als Türzentrale sowieso ein Tablet um auf Doorbird zuzugreifen, was jetzt auch über Tasker und fully Kiosk verwirklicht ist. Nur wie binde ich hier jetzt SONOS, Hue und Enocean in ein System ein? 

Sollte ich FHEM nutzen? Welche Alternativen gibt es? Wie kriege ich meine Enocean Komponenten an Alexa?

Danke!

Gruß

 

 
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1 am 4. Februar 2020

Hm, schwierige Situation. Ohne jetzt eine wirkliche Lösung zu haben wäre meine Empfehlung vorab zu überlegen, *warum* Du alles unter einen Hut bekommen möchtest.

Natürlich ist es immer schöner, alle Geräte mit einer Smart Home App steuern zu können, auf der anderen Seite habe ich die Erfahrung gemacht, dass die umfassenden Lösungen (zumindest die, die ich kenne) dann letztendlich doch nicht alle Funktionen bereitstellen. Beispiel: Man kann in diverse Smart Home-Systeme Sonos integrieren, teilweise wird aber dann z.B. nicht die Gruppieren-Funktion (mehrere Lautsprecher zu einer Gruppe verbinden) unterstützt.

Ein ähnliches Bild bei Philips Hue: Wird von etlichen Smart Home-Systemen unterstützt aber auch hier gibt es zahlreiche Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten, die dann doch nur in der Hue App möglich sind. Letztendlich muss man dann doch wieder in die verschiedenen Apps rein – spätestens dann, wenn mal wieder ein Firmware-Update ansteht. 

Ich habe mein Smart Home-System jetzt zu aufgebaut:

  • Übergreifende Lösung, um verschiedene Funkstandards und Geräte miteinander zu verknüpfen und um Abläufe zu automatisieren und mit Alexa zu steuern. Dafür nutze ich Homee.
  • Die Beleuchtung (ich habe allerdings auch viele Lampen, Bewegungsmelder etc. im Haus) steuere ich weiterhin mit der Philips Hue App. Das wäre mit Homee zwar auch möglich, aber es werden nicht alle Lampen unterstützt, ich müsste alle Hue-Leuchtmittel von der Hue Bridge entkoppeln und neu mit der Homee Zigbee-Zentrale koppeln etc. D.h. die Nachteile/Einschränkungen, die ich oben schon angesprochen habe.
  • Musik läuft bei mir komplett unabhängig über Sonos im Zusammenspiel mit Alexa. Sonos lässt sich soweit ich weiß nicht in Homee integrieren, ist aber aus meiner Sicht nicht notwendig, da ich z.B. keine Notwendigkeit sehe, die Heizungssteuerung mit dem Musiksystem zu verbinden 🙂

Wie gesagt, leider keine konkrete Antwort auf Deine Frage, aber vielleicht ein paar hilfreiche Impulse für die Planung Deines Smart Homes.

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0 am 5. Februar 2020

Ja so schaut es aus. In einem Smarthome sollte alles irgendwie miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten. Denn dann wird überhaupt erst ersichtlich was ein “intelligentes” Gebäude leisten kann.

Übertrieben gesagt 100 verschiedene Applikationen parallel, ist alles andere als smart. Das ist meistens ein Sammelsurium von Geräten, welche “irgendwie” funktionieren aber weit entfernt von “Smart” sondern eher nur fernbedienbar sind und simple und rudimentäre Regeln befolgen/ausführen können.

 

 

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0 am 5. Februar 2020

@Mycraft

Du wirst ja Edomi oder sowas nutzen oder? 

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0 am 5. Februar 2020

Ich habe momentan noch Smartvisu im Einsatz. Aber Edomi ist auch super.

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0 am 5. Februar 2020

Aber Edomi und co sind halt auf KNX ausgelegt… Gefallen würde mir das aber schon.

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4 am 5. Februar 2020

Ja und jetzt frage dich mal wieso alles was irgendwie “mehr” kann auf KNX ausgelegt ist? Nur mal so am Rande…

EnOcean kannst du z.B. aber auch mit KNX koppeln und darüber dann steuern.

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0 am 5. Februar 2020

Da gehts aber auch um den WAF. Erzähl mal deiner Frau, dass du zusätzlich 20k für Smart Home ausgeben willst. 

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2 am 5. Februar 2020

Habe ich und Sie findet das immer noch super, weil eben alles von allein funktioniert. Aber ich habe auch keine 20K ausgegeben sondern nur etwa 15K für das ganze Gewerk Elektrik.

Das ist bei vielen eben der Denkfehler und dieser resultiert aus der Unwissenheit. Oft sind es eben in einem üblichen EFH nicht 20/30/50K zusätzlich sondern statt der veranschlagten Summe X für die gesamte Elektrik. Hinten raus ist der Aufpreis dann doch gar nicht mehr so hoch wie man als Branchenfremder behaupten/denken mag.

Wenn man eben weiß was man macht bzw. einen verlässlichen Partner an der Seite hat, der die Planung und Ausführung übernimmt, dann sind die Zahlen doch nicht mehr soooo hoch wie das immer behauptet wird. DIe Behauptungen kommen übrigens auschließlich von Personen die sich gar nicht auskennen.

Alleine schon dadurch, dass vieles dann in einem Arbeitschritt passiert und nicht in mehreren Jahren hintereinander. Ist halt mit dem Hausbau selbst vergleichbar. Baut man alles gleich ist es doch günstiger, als wenn man es über Jahre hinweg macht. Denn dadurch holt man sich zwangsweise andere Probleme ins Boot.

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3 am 5. Februar 2020

ich kanns mir immer noch nicht vorstellen. Ich habs ja damals auch aufgeschrieben und bin irgendwo bei 10k ohne Kabel und arbeit raus gekommen. 

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0 am 5. Februar 2020

Mahlzeit,

schau dir mal eine Zipabox an, die kann EnOcean ZigBee und einiges mehr…..evt bekommst du da alles unter einen Hut.

 

Gruß Helle

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