Bestes Funk Smarthome System im Neubau

Veröffentlicht am 17. August 2021 in Smart Home Systeme
9 am 1. Juli 2021

Hallo,

wir haben eine Neubau DHH vom Bauträger gekauft und sind gerade in der Planung.

Ich versuche mich aktuell in das Thema Smarthome einzuarbeiten

Welche Smarthome System das auf Funkbasiert is das beste?

Kabel bzw KNX wird nicht in mein Budget passen das kosten schnell 5000€ +

Ich will beim Bau nur das nötigste Vorbereiten und später nach und nach mein Haus Smart machen.

 

Was muss ich alles Vorbereiten um das später leicht nachrüsten zu können?

Welche Funk System ist das beste?

Alle Geräte und Sensoren sollen nach Möglichkeit ohne Batterien verwendet werden

 
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0 am 1. Juli 2021

Alles ohne Batterie wird sehr schwer werden. nur mit Kabel? Da musst du einiges bei der Planung vorsehen. Zusätzliche Kabel usw. Lohnt sich das?

Ansonsten würde ich Homematic nehmen. Einiges geht dabei nur mit Batterie. Einen Tod muss man sterben.

achim

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0 am 1. Juli 2021

Was ist mit der Enocean Technologie für den Batterielosen Teil? Batterielos müssten zb Fensterkontakte sein

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0 am 2. Juli 2021

Dann musst du dir ein System suchen was das kann. Auch der Rest muss dazu passen. Meistens ist es nicht möglich verschiedene Systeme mit einander zu koppeln. Du musst ein System wählen was das alles kann was du möchstest. Es muss einfach zu programmieren sein und du musst es selbst machen können. Wenn du fremde Hilfe brauchst um es zu programmieren kann es schnell teuer werden. Am besten eine Pro und Kontra Liste erstellen. Mit allen Funktionen drin die brauchst oder gern hättest und es muss Erweiterbar sein. Im Laufe der Zeit werden Funktionen dazu kommen die du heute noch nicht kennst. Es muss sicher sein, per Internet bedienbar sein auch bei Ausfall des Netzes. Die Teile müssen leicht beschaffbar sein und du brauchst eine Adresse des Herstellers um bei Fragen jemanden zu haben. Alle arbeiten, wie Montage der Teile oder Anlernen auf dem Handy selber machen können. Auf keinen Fall irgendwelche Bastelein, seltene China Produkte oder Exoten die keiner kennt und keine Hilfe dazu gibt. Alle Beschreibungen müssen vorhanden sein und auf deutsch. Viele deutsche Hersteller verwenden ihr eigenes Protokoll, wie bei der Enocean Technik. Da musst du bei diesem Hersteller bleiben. Wenn es dann die gewünschte Funktion nicht gigt hast du Pech.

achim 

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0 am 5. Juli 2021

Falls du nichts gegen Apple hast, empfehle ich dir Homekit. Mit einem Raspberry oder NAS kann man eine „Homebridge” betreiben (Software) die fast alle Hersteller und Produkte am Markt (KNX, Homematic, Hue, Tradfri, Aqara, TP-Link usw.) mit Homekit verbindet. Auch egal wie deren Datentransfer läuft, egal ob über ZigBee, Z-wave, Funk, Bluetooth, Wifi, Kabel…

Dies geschieht bei dieser Homebridge durch PlugIns, die von einer großen Community erstellt und gepflegt werden. Auch Hilfe ist dort wirklich GROSS geschrieben. Das ist alles kostenfrei (Software, Plugins) und somit ist man für alles offen ohne sich FIX an einen Hersteller zu binden. Auch ist Homekit sehr sicher, kommt von einem der größten IT-Hersteller weltweit und funktioniert sehr gut in der Apple-Welt (egal ob iPhone/iPad oder iMac/MacBook oder AppleTV/HomePod), auch wenn mal das Internet ausgefallen ist. Dies wird es also auch noch in einigen Jahren geben. Negativbeispiele („Magnet-Home” usw.) gibts ja genügend.

Natürlich benötigt man hierbei aber auch die Bridge/Gateway des jeweiligen Smarthome-Herstellers, da diese Homebridge über die Plugins mit den jeweiligen Hersteller-Bridges kommuniziert und alle Funktionen für Homekit bereitstellt. Dann kann man mit einem Zigbee-Button eine Wifi-Steckdose schalten oder ein Draht-Sensor steuert die Funk-Rollos.

Somit kann man auch den TV, die Waschmaschine, den Saug- oder Mähroboter, die Fritzbox, sein IP-Kameras, die Türklingel, sein Auto oder was auch immer (soweit es hierfür ein „Plugin“ gibt) mit Homekit betreiben/steuern/einbinden. Es gibt weit über 1.000 Plugins (eher über 2.000).

Man kann also erst mal „klein“ anfangen, zB. mit Phillips HUE Lampen und dann später HomematicIP dazu nehmen für Licht- und Heizungssteuerung, oder Rollos von Rademacher, oder… Das war mir alles wichtig, daher betreibe ich dies schon seit einigen Jahren so, angefangen mit Homematic (Funk), dann Tradfri (Zigbee) usw…

Wichtig ist nicht, welches System man anschafft, sonder welche Master-Zentrale dies steuern und verbinden kann.

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0 am 5. Juli 2021

… ich meinte Magenta-Home
… blöde Autokorrektur

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0 am 3. August 2021

Vielleicht ist Smart Friends das richtige für dich. Das System vereint verschiedene Hersteller wie Paulmann, Schellenberg und weitere. Damit deckst du eigentlich alle Bereiche des Hauses ab und bist nicht nur an einen Hersteller gebunden.

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0 am 17. August 2021

Für die Planung wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, ein Haus-Netzwerk für das Smart-Home  vorzusehen. Also überallhin LAN-Netzwerkkabel  legen wo eventuell Smart-Home-Komponenten verbaut werden sollen (Haustür, Stereoanlage, Alarmanlage, Waschmaschine, Router usw.). Alternativ zu KNX ist IP die Technologie, mit der man sehr flexibel und Herstellerunabhängig am Meisten anfangen kann, ohne dass man viele verschiedene Funklösungen im Haus benötigt (ist ja auch nicht mehr zeitgemäß). 

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0 am 17. August 2021

Hallo

Meinst du das LAN heute noch für alles sinnvoll ist? Es gibt viele Anwendungen wo LAN sein muss. Bei einigen kann man es machen, bei anderen eigentlich sinnlos. Viel Geräte verfügen über keinen Anschluss zum LAN, wozu dann Kabel? Andere Geräte lassen sich nur per WLAN oder 868MHz bedienen. Damit ist LAN einfach zu teuer um es ungenutzt rumliegen zu lassen.

Hast du dich schon für ein System oder Hersteller entschlossen?

achim

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0 am 17. August 2021

Hallo, LAN ist nicht für alles sinnvoll, bietet aber eine Menge Möglichkeiten. Ich stecke mit meinen eigenen Smart-Home-Geschichten noch in den Anfängen. Fürs Erste habe ich mir eine Schaltung gebaut, mit der ich aus der Ferne mit einem Web-Relais (Fleigtools RIO24) und einem kleinen Schaltschütz (Heschen HSR-25) das Bügeleisen abschalten kann. Als Nächstes kommt dann die Sauna dazu (mit einem größeren 3-Phasen-Schaltschütz), sowie die Freigabe für die Wallbox und das Öffnen des Eingangstors.

Für die Sprechanlage wärs besser gewesen, ich hätte da auch ein LAN-Kabel, dann wäre ich richtig flexibel. Ich habe dort aber bisher nur eine Klingel mit 2 Drähten. Deshalb ist geplant, eine Villa-Sprechanlage von HHG einzusetzen. Die benötigt an der Tür nur 2 Drähte, es gibt dafür aber noch ein Gateway mit LAN-Anschluss (funktioniert auch über die iLifestyle-App). Dann gibts auch Sprechen mit Video. Alles erstmal relativ einfach und günstig gehalten. 

Sicher gibt es viele Geräte die auf Funkbasis arbeiten, das mag aber nicht jeder. Und bezüglich Hersteller möchte ich weiter offen bleiben. Man weiss ja nicht, was die Zukunft bringt.

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