RE: Hausbau steht an… Wahl der Steuerzentrale und Zukunftsfähigkeit

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#26705
Mycraft
Teilnehmer
  1. Ja das ist kein Problem, KNX ist das Stichwort.
  2. Du baust Heizkörper in einen Neubau???
  3. In dem Fall ist viel nicht unbedingt gut und ein Zoo an Geräten und Protokollen ist nicht zielführend. Steckdosen müssen nicht per Funk angesteuert werden, du überlegst ja KNX einzusetzen da lässt sich bei entsprechender Planung jede Steckdose einzeln ansteuern. Stromkabel müssen ja eh zu jeder Dose. Auch noch nach Jahrzehnten kann man die Dosen schnell umverkabeln. KNX bietet schon eine sehr hohe Flexibilität. Natürlich nur wenn man das System verstanden hat. Oft ist dem leider nicht so. Alles was du aufgezählt hast geht wunderbar ohne zusätzliche Krücken a la Zwischenstecker usw.
  4. Hmm naja das ist Kindergeburtstag sage ich dir. Geht ohne irgendwelche z-Wave Module und Arduinos mit einer x-beliebigen WAMA. KNX bringt alles schon von Haus aus mit, du musst nur den Stecker ind die Steckdose stecken und ein Paar Parameter festlegen.
  5. Viel Fehlerpotential und SPOF aber ja geht, bedenke auch dass die Zuverlässigkeit des ganzen Systems nur so gut ist wie das schwächste Glied. Ist mit KNX aber kein Problem sollte der Funkkram aussteigen oder versagen(das wird es) dann funktioniert der Rest weiterhin wie gehabt. Eine Zentrale für alles ist mehr als überschätzt und in einem normalen Haus eigentlich kein notwendiges Übel mehr(Gottseidank). Besser sind mehrere, welche sich die Arbeit teilen. Aber auch hier ja…mit KNX alles möglich.
  6. Kannst dir mit KNX auch 10 Uis/Guis basteln welche dann gleichzeitig und parallel funktionieren.

Ich würde an deiner Stelle mich erstmal wirklich dafür entscheiden ob du nun Kabel willst = KNX oder Funk = Z-Wave. Beides gleichzeitig aufzubaeun führt nur dazu dass das Ganze teuerer wird aber kein Mehrwert hat.

Und da der Komponentenpreis beider Vorgehen mittlerweile in ähnlichen Höhen befindet würde ich nicht lange überlegen.

Z-wave bietet sich gut als Ergänzung an um schnell mal weitere Strecken usw. zu überbrücken(z.B. Garten) und für eine Nachrüstung im Bestand. KNX um alles was eh an der Wand/Decke usw. fest ist direkt anzubinden und da du ja neubaust geht nichts über Kabel. Wie schon gesagt die Verbraucher müssen eh mit Strom versorgt werden. Da fällt das Buskabel daneben gar nicht auf.

KNX hat dann auch noch den Großen Vorteil, dass man nicht mehr auf die normalen Lichtschalter angewiesen ist und auch nicht auf die mehr schlecht als recht gelungenen Funkvarianten. Sondern sich vollwertige Raumkontroller einbauen kann. Welche sich dann auch noch nach Jahrzehnten(oder auch nach schon wenigen Jahren bei Bedarf oder Nichtgefallen) schnell mal gegen neuere mit mehr Möglichkeiten ersetzten lassen.

Was du möglicherweise nicht auf dem Schrim hast. Planung ist das A und O und das Leben in einem Haus mit moderner Elektrik unterscheidet sich stark von dem was üblicherweise kennt. Sprich man braucht bedeutend weniger Lichtschalter und man muss sich weniger Gedanken um soche Sachen wie Tore, Türen, Fenster, Lichter, Alarmanlagen usw. machen. Denn die Technik übernimmt das für den Bewohner und erledigt die Aufgaben.