Antwort auf: Smart Home Tipps für den Einstieg gesucht

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#1543
dahousecat
Teilnehmer

OpenHab war ja nur ein Beispiel. Es gibt noch soviel mehr da draußen. Smarhome.py, Edomi, Savant, Logicmachine, Calaos, Domoticz, Home Assistant, MisterHouse, OpenMotics, MajorDomo, ioBroker, IPSymcon undundundundunndundund. Alles ist mehr oder weniger einfach einzurichten und verbindet mehrere Welten miteinander.

Ich bleibe bei meiner Einschätzung, das alle aufgeführten Systeme für “Ottonormalverbracher” viel zu kompliziert zu bedienen sind. Da reicht ein Blick auf die Doku von (beispielsweise) ioBroker. Der “übliche” Anwender steigt doch bereits aus, wenn er eine IP-Adresse in seinen Browser eingeben soll, von irgendwelchen Scripten mal ganz zu schweigen.

Diese Systeme “funktionieren” nur dann, wenn a.) der Anwender technisch versiert ist oder er sich b.) das System von einem Experten einrichten lässt.

a.) trifft nur auf einen Bruchteil der Bevölkerung zu (deshalb kein Massenmarkt) und b.) führt zu höheren Kosten für die Einrichtung und Wartung des Systems (deshalb kein Massenmarkt). Abgesehen davon, dass der Anwender bei jedem Problem, Updates oder für das Hinzufügen von neuen Komponenten dann wieder den Experten beauftragen muss.

Nur zur Einordnung: Wenn ich mich im Bekanntenkreis umhöre, sind 90% der Leute schon mit der Konfiguration einer Fritzbox hoffnungslos (aber sowas von hoffnungslos!) überfordert.

Unstrittig ist, dass es für die oben aufgeführten Systeme weiterhin Bedarf geben wird (z.B. ambitionierte und technisch versierte Privatanwender und professionelle Gebäudeautomation in Schulen, Bürogebäuden etc.).

Aber die Systeme werden es meiner Meinung nach nicht in den Massenmarkt schaffen, dafür sind sie einfach viel zu kompliziert.