Antwort auf: Smart Home Tipps für den Einstieg gesucht

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#1534
Mycraft
Teilnehmer

@dahousecat

Das Homekit ist eine Softwareplatform ohne Hardware und mit großen Hürden für die Hersteller der Hardware. Nicht nur dadurch ergeben sich viele Nachteile für den Endverbraucher.

Trotz Bluetooth 5.0 hapert es an der Zuverlässigkeit. Nicht erreichbare Geräte sind an der Tagesordnung. Eine Ständige Internetverbindung zur Apple-iCloud ist nötig. Dies ist bei einer Heimautomatisation gelinde gesagt suboptimal. Das haben uns in den letzten Jahren viele Hersteller bewiesen daraus folgt:  Kein Internet – kein SmartHome.

Und dabei gibt es kosteneutrale Lösungen wie z.B. OpenHAB2, welche eigentlich dasselbe anbieten und keine weiteren Applegeräte und Services benötigen.

Nicht falsch verstehen ich habe nichts gegen Apple. In meinem Haushalt sind auch mind. eine Handvoll Iphones und Ipads vorhanden.

Das Homekit wird den Weg jedes anderen proprietären Systems gehen. Aber die Zukunft gehört den offenen Systemen.

Zu Alexa: Amazon positioniert den Echo (Plus) zunehmend als Steuerungszentrale für das Smarthome und ermöglicht neben der Sprachbedienung auch die Steuerung der Smarthome-Geräte über die Alexa-App. Alexa-kompatible Geräte können direkt mit dem Echo (Plus) gesteuert werden. Ja, am Ende ist Zigbee der Funkstandard, aber welche Rolle spielen in diesem Szenario noch KNX, EnOcean, LCN, free@home etc.?

Eben. Alexa, Google etc. haben erkannt wo die Stärken des Produkts liegen und zwar in der Steuerung und nicht in der Bereitstellung der steuerbaren Geräte. Und hier kommen dann die etablierten Standards ins Spiel wie KNX, ZigBee, Z-Wave usw. diese lassen sich damit wunderbar benutzen um wirkliche “Smarthomes” herzustellen.

Mit Alexa, Google oder Siri als zusätzliche Steuermöglichkeit, ohne das Rad neuerfinden zu müssen.