Antwort auf: Smart Home Tipps für den Einstieg gesucht

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#1515
dahousecat
Teilnehmer

Hi Mycraft,

Danke für Deine Antwort.

Alexa, Apple, Google usw. das sind alles Eingabegeräte ohne eigene Infrastruktur. Sprich damit kannst du zwar etwas steuern, aber in der Topologie stehen diese Geräte über der Technik welche gesteuert/überwacht wird.

Apple HomeKit ist – korrigiere mich gerne, wenn ich das falsch verstanden habe – kein Eingabegerät, sondern eine Smarthome-Plattform. Mit dieser Plattform, die aufgrund der Marktdominanz von Apple in den nächsten Jahren weiter Zuspruch erhalten dürfte, werden HomeKit-kompatible Geräte gesteuert. Und eben keine Z-Wave, KNX oder EnOcean-Geräte.

Apple hat in den vergangenen Jahren meiner Meinung nach gezeigt, dass sie das Thema Smarthome ernst nehmen. Sie können nahezu beliebig viel Budget für Vermarktung etc. bereitstellen. Die Apple-Geräte sind bereits in vielen Haushalten (iPhone, iPad, Watch, HomePod etc.). Wer einen Apple TV besitzt, braucht keine zusätzliche Smarthome-Zentrale. Die Bedienung und Einrichtung ist kinderleicht (keine Kabel verlegen, kein Elektriker etc.).

Aus meiner Sicht sind das optimale Voraussetzungen, um hier in absehbarer Zeit signifikante Marktanteile zu gewinnen.

Warum also hat HomeKit aus Deiner Sicht „nicht wirklich Zukunft?“

Zu Alexa: Amazon positioniert den Echo (Plus) zunehmend als Steuerungszentrale für das Smarthome und ermöglicht neben der Sprachbedienung auch die Steuerung der Smarthome-Geräte über die Alexa-App. Alexa-kompatible Geräte können direkt mit dem Echo (Plus) gesteuert werden. Ja, am Ende ist Zigbee der Funkstandard, aber welche Rolle spielen in diesem Szenario noch KNX, EnOcean, LCN, free@home etc.?

Wie gesagt: Es geht mir dabei nicht um die Frage, ob HomeKit (oder ein Echo Plus als Smarthome-Zentrale) Sinn machen oder nicht, ob das alles „Baumarkt-Spielerei“ ist etc. Sondern nur um die Frage, welche Smarthome-Plattformen in den nächsten Jahren relevant sein werden.